Ikhaya Loxolo
Reisenotizen aus Südafrika

Meine Reise führte mich in die frühere Transkei an der Ostküste Südafrikas. Genauer gesagt in einen kleinen Ort Namens Hobeni, wo sich das Projekt „Ikhaya Loxolo“ befindet, welches von meinen Freunden Alex und Michael aufgebaut wurde. Ikhaya Loxolo bedeutet übersetzt aus der Sprache des dort ansässigen Xhosa-Volkes „Heim des Friedens“.

Es ist ein Heim, bzw. das Zuhause für derzeit sieben Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die dort leben und betreut werden. Sie bekommen die nötige Pflege und Unterstützung, sie lernen grundlegende Dinge, die für das Leben wichtig sind.

Das auf der Einladungskarte abgebildete Häuschen ist ein Rundhaus, genannt Rondavel und wurde wie fast alle Häuser hier mit Hilfe der Menschen vor Ort aus Lehmsteinen und mit einem Grasdach komplett selbst gebaut.

Während meines Besuchs habe ich hauptsächlich mit Tintenstift und Wasser und manchmal mit Tusche gezeichnet. So ist eine Reihe von Bildern entstanden, die eindrückliche Momente im Alltag des Lebens bei Ikhaya Loxolo und in der umgebenden Landschaft und Natur zeigen.

Ich versuche in meiner Arbeit Momente einzufangen, die mich auf eine besondere Weise ansprechen und die oft von kurzer Dauer sind. Obwohl ich dort, gegenüber dem Zeichnen in einer Stadt wie Frankfurt meine Arbeit sogar etwas entschleunigt habe, dauert das Anfertigen einer Zeichnung nur selten länger als 10 bis 15 Minuten. In Südafrika, in einer so ganz anderen Umgebung und Kultur, hatte ich die Gelegenheit, eine Reihe neuer Erfahrungen zu machen, die ich durch das Zeichnen besonders intensiv erleben und mir künstlerisch zu eigen machen konnte.

Die Ausstellung im Blauen Haus und die Weihnachtskarten mit Motiven der Serie von der Druckerei Wagner aus Frankfurt ermöglichen es, einen Beitrag zur Finanzierung des Projekts Ikahya Loxolo zu leisten.

Zu den
Zeichnungen

http://www.blaueshaus-frankfurt.de
http://www.ikhaya-loxolo.org